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Von Stummen und Tauben...

Sagt, wie könnt Ihr es nur wagen,
am jungen Fleische Euch zu laben?
Das in Eurer Obhut sittsam lebt,
ein kleines Wesen das noch schläft.
Vor der wahren Welt und vor der Zeit,
doch spürt’s durch Euch schon erstes Leid.
Das Kind es wird zur verbotenen Lieb’,
ein sündig Verlangen, unhaltbarer Trieb.

Dies pulsieren einer Unbeflecktheit,
ist’s wonach das kranke Hirn schreit.
Wie ein Geschenkpaket blickt Ihr es an,
das Mündel das sich nicht wehren kann.
Pergamentenhaut die schmerzvoll reißt,
Eure Lust sich in das Fleische beißt.
Bitter kreischt die zierliche Gestalt,
unter nie erfahrener Gewalt.

Junges Blut, es netzt die Kammer,
in den Ecken weint der Jammer.
Der einsam Seel’ im dunklen Heim,
ein düstrer Schauer im Kerzenschein.
Es ist gebunden, dieses kleine Leben,
an Euch und Eure perversen Lehren.
Unterdrückend das wahre Fühlen,
muss am Ende es sich doch fügen.

Sagt wer hat sein Aug’ verloren,
wer schloss beständig seine Ohren?
Vor Eurer Schande, welch’ Gräueltat,
an die man gar nicht denken mag.
Wer hat die lauten Schreie ignoriert,
und Euch damit noch imponiert?
Angespornt Euch das zu nehmen,
was Euch niemand wollte geben?

Ihr wisst, es gibt keine Gegenwehr,
mit kleinen Kindern ist’s nicht schwer.
Den Gipfel des Erträumten zu erreichen,
denn sie können niemals weichen.
Aus dem Heim, das so bescheiden,
von außen stets ist zu beneiden.
Wer sollt’ dem Mündel denn auch glauben,
denn Stumme reden nicht mit Tauben...

(c)by Arcana Moon
11.9.09 14:35
 


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