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Eier färben auf natürliche Art

Es ist Samstag, noch ein Tag bis Ostern. Und deshalb habe ich hier einen kleinen Tipp für alle, die noch keine gefärbten Eier haben, aber auch nicht viel Zeit, um sich die Finger schmutzig zu machen. Am besten nutzt ihr die letzte Gelegenheit und besorgt Euch jeweils einen Beutel rote und normale Zwiebeln. Denn das Geheimnis des Eierfärbens, liegt in der Schale des scharfen Gemüses.


Meine Mutter hat als wir noch Kinder waren die morgendlichen Frühstückseier zu Ostern immer auf besondere Weise gefärbt. Während wir mit unseren Wasserfarben ans Malen gegangen sind, hat sie über Wochen immer rote und braune Zwiebelschalen gesammelt. Diese Zwiebelschalen hat sie dann mit Wasser zum Kochen gebracht (jede Farbe in einem eigenen Topf). Dann hat sie die Eier in das kochende Wasser gegeben und je nach Bedarf weich oder hart gekocht. Die Eier werden kurz abgeschreckt und dann serviert oder später im Osterkörbchen drappiert. Die Farbe war sehr intensiv und natürlich ohne irgendwelche Fehlerstellen. Als niedliches Extra hat sie dann noch lustige Osteraufkleber drauf geklebt. So hatten wir dann extrem braune und weinrote Eier, die nicht nur schön aussahen, sondern auch lecker schmeckten. Ein wirklich witziger Clou zum Osterfest.



Wenn ihr noch andere Farben haben wollt, wie zum Beispiel Grün, dann sei Euch Spinat zum Färben empfohlen. Für Blau nehmt ihr Heidelbeeren oder Brombeeren (der Saft genügt auch). Für gelbe Eier einfach Safran oder Curcuma in das Wasser geben. Rote Eier könnt ihr auch mit Roter Beete erhalten. Karotten färben Orange.


P.S: Da man Zwiebeln eh in der alltäglichen Küche gebrauchen kann, werdet ihr sicher auch keine Probleme dabei haben sie zu verbrauchen. Ihr müsst ja nicht die komplette Schale abpulen. Die Färbelake kann übrigens die ganzen Ostertage über zum Färben der Eier benutzt werden. Ohne Risiko kann sie 2-3 Tage problemlos neu aufgekocht und kühl aufbewahrt werden.
3.4.10 00:50
 


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